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VERANSTALTUNGEN

 

Freitag, 1. April 2011, 19:30 Uhr im Schwulen Museum
„Pascal – Gödel – Wittgenstein“
Live-Performance/Vortrag der österreichischen Filmregisseurin und Performance-Künstlerin Mara Mattuschka

„Die Wiener Künstlerin und Kunstfigur Mara Mattuschka wird laut delirieren, ein Ventilator verbreitet dabei die platonischen Meme und sorgt für Frische. Zwischenrufe sind willkommen. Möge Kalliope, die Muse der Rhetorik, sich der Rednerin und des Publikums erbarmen!“ (Mara Mattuschka)

Im Kino Arsenal werden am 31.3. die letzten drei Filme von Mara Mattuschka gezeigt. Die Künstlerin ist anwesend
In Kooperation mit dem Kino Arsenal, Berlin
www.arsenal-berlin.de

 

 

Donnerstag, 14. April 2011, 19 Uhr im Schwulen Museum
Filmvorführung „Wittgenstein"
(UK 1993, Regie: Derek Jarman, Länge: ca. 75 Min.)

In Derek Jarmans biografisch orientiertem Spielfilm mit dem schlichten Titel Wittgenstein (Großbritannien 1993) werden Lebens- und Werkgeschichte(n) ausgehend von einem zu Extremen neigenden Lebensstil verortet. Die Figur des filmischen Ich-Erzählers Wittgenstein wird als Junge und als Erwachsener von zwei verschiedenen Darstellern verkörpert, wobei der Voice-over-Kommentar auf Wittgensteins Aufzeichnungen basiert und die selbstkritische Perspektive vorgibt auf ein Arbeitsleben, das hin- und herpendelt zwischen den Prägungen durch ein reiches Elternhaus, häufigen Opern- und Kinobesuchen, ausschweifendem Genuss und luxuriösen Reisen mit dem jeweiligen Geliebten sowie Phasen der selbstverordneten Askese und des Rückzugs in ein spartanisches Leben in der kargen Hütte, die Wittgenstein für diesen Zweck in Skjolden in Norwegen errichten lässt. Jarman wählt eine Dramaturgie ähnlich einem Stationendrama, indem er Begegnungen, Reisen und Beziehungsgeflechte in der Blackbox eines Filmstudios mit wenigen Requisiten nachspielen lässt. (Yvonne Spielmann)

Mit freundlicher Unterstützung der Edition Salzgeber
[Eintritt: 4 €]

 

 

Dienstag, 26. April 2011, 19:30 Uhr im English Theatre (Fidicinstrasse 40)
aus Anlass des 122. Geburtstags von Ludwig Wittgenstein
„Vom Sprechen und Pfeifen“
Lesung: Bernhard Schütz, Berlin
Musikalische Begleitung: Kunstpfeifer Helmuth Drevs, Merseburg

Ludwig Wittgenstein spielte – wie sich sein Freud Paul Engelmann erinnerte – Klarinette, „und blies sie sehr gut“. Außerdem „konnte er wunderbar pfeifen, und wenn einmal die Rede auf die Viola-Stimme im dritten Satz eines Beethoven-Quartettes kam, war er imstande, sie einem durch den ganzen Satz hindurch vorzupfeifen, wobei sein Pfeifen so rein und stark war wie ein Instrument. Das habe ich selbst mehrmals von ihm gehört.“

Anlässlich des 122. Geburtstags von Ludwig Wittgenstein wird der Schauspieler Bernhard Schütz aus Texten und Korrespondenzen Wittgensteins lesen, in denen es um die Begriffe des Denkens, Sprechens und Pfeifens geht. Der Kunstpfeifer Helmuth Drevs wird dazu Stücke, die Wittgenstein nachweislich gepfiffen hat, darbieten.

In Kooperation mit dem Suhrkamp Verlag, Berlin
www.suhrkamp.de

 

 

Sonntag 1. Mai 2011, 11:00 Uhr im Schwulen Museum
„On Dialogues – Wittgenstein's Literary Style and Philosophical Methods“ (in englischer Sprache)
Vortrag von David G. Stern
Moderation: Matthias Kroß

Ludwig Wittgenstein zählt nicht nur zu den größten philosophischen Genies des 20. Jahrhunderts, sondern kann wegen seiner anschaulichen Sprache und dialogischen Darstellungsweise zu den besten Stilisten der deutschen Sprache gerechtet werden -- vergleichbar mit Lichtenberg und Kraus, mit Schopenhauer und Nietzsche. David G. Stern wird in seinem Vortrag die faszinierenden, vor allem in der Spätphilosophie hervorstechenden literarischen Qualitäten von Wittgensteins Werk herausarbeiten und an ihnen zeigen, dass man Wittgensteins Werk erst dann richtig verstehen kann, wenn man es auch als ein philosophisches Kunstwerk betrachtet.

David G. Stern lehrt Philosophie an der University of Iowa. Er veröffentlichte u.a.: Wittgenstein’s Philosophical Investigations: An Introduction (2004); Wittgenstein on Mind and Language (1995); (zus. mit Béla Szabados): Wittgenstein Reads Weininger (2004); (zus. Mit H. Sluga): The Cambridge Companion to Wittgenstein (1996).

In Kooperation mit dem Einstein Forum, Potsdam

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www.einsteinforum.de

 

 

Dienstag, 7. Juni, 20 Uhr im Kino Arsenal (Potsdamer Str. 2)
Ludwig Wittgenstein at the Movies
Kurzfilmprogramm mit einem musikalischen Beitrag von Wolfgang Müller (Die Tödliche Doris)

Der Philosoph Ludwig Wittgenstein war ein passionierter Kinogänger. Er zog das amerikanische dem britischen Kino vor und schätzte insbesondere Musicals und Western. Fred Astaire und Carmen Miranda waren zwei seiner Idole. Stets saß er in der ersten Reihe und empfand den Kinobesuch im Anschluss an seine Vorlesungen als entspannende „Dusche“. Doch Wittgenstein hat nicht nur selber unzählige Filme gesehen, zahlreiche Filmemacher wie Derek Jarman und Péter Forgács, Stan Brakhage und Michael Snow haben sich explizit mit Wittgenstein und seinem Werk auseinandergesetzt. Anlässlich der Ausstellung „Ludwig Wittgenstein. Verortungen eines Genies“, die noch bis zum 13. Juni im Schwulen Museum zu sehen ist, präsentieren wir Filme, die Wittgenstein besonders schätzte, sowie Werke, die von ihm inspiriert wurden. Musikalisch wird Wolfgang Müller (Die Tödliche Doris) durch den Abend führen, der auf der Grundlage des Buches von David Pinsent, in dem dieser seine gemeinsame Reise mit Wittgenstein nach Island beschreibt, einen Liederzyklus verfasst hat.

Filmprogramm:
Stan Brakhage: „Loud Visual Noises”, USA 1987
Michael Brynntrup: „The Hong Kong Showcase (eine Fallstudie)“, Deutschland, Thailand 2005
Ira Schneider: „Ghost of Wittgenstein“, Deutschland, USA 1968
Michael Snow: „So is this”, USA 1982
„M.A. Numminen sings Wittgenstein“, Finnland 1993
und andere

Musikalisches Porgramm:
Wolfgang Müller (Die Tödliche Doris): „Mit Wittgenstein in Krisuvik“

In Kooperation mit dem Kino Arsenal, Berlin
www.arsenal-berlin.de

 

 

Mittwoch, 8. Juni 2011, 19:30 Uhr im Kulturforum der Österreichischen Botschaft
(Stauffenbergstraße 1)
„Der Satz – ein Wortgemälde? Bild und Text bei Ludwig Wittgenstein“
Matthias Kroß (Universität Potsdam) und Thomas Macho (Humboldt-Universität zu Berlin) im Gespräch

In seinem Tractatus logico-philosophicus (1918) ging Wittgenstein von der Idee aus, dass wir die Welt mit Hilfe unserer Sprache und in mentalen Bildern abbilden: „Wir machen uns Bilder der Tatsachen.“ In seinem Spätwerk löste er sich aber von dieser Vorstellung und suchte nach treffenden Vergleichen, Beispielen und Sprachbildern, denn: „Ein gutes Gleichnis erfrischt den Verstand“. Das gleiche Ziel sollten wohl die Grafiken, Visualisierungen und Modellzeichnungen verfolgen, die seine Texte durchziehen. Sie sollten zeigen, dass die Möglichkeiten des Sprachgebrauchs unbegrenzt deshalb philosophisch nicht beherrschbar sind. Der Zeichner, Architekt und Fotograf Wittgenstein war ein Experte visueller, bildhafter Wissensformen, was eine aktuelle Ausstellung im Schwulen Museum Berlin in zahlreichen Exponaten demonstriert. Er entwarf für seine Leser und Leserinnen visuelle Argumente, Skizzen, Tableaus, Stadtpläne und Landkarten. Matthias Kroß (Einstein Forum, Potsdam) und Thomas Macho (Humboldt-Universität Berlin) werden Wittgensteins Werk, seinen Umgang mit Bildern und Texten, aus philosophischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive beleuchten.

Anmeldung erbeten unter: kontakt[at]schwulesmuseum.de
In Kooperation mit dem Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität Berlin und dem Österreichischen Kulturforum an der Österreichischen Botschaft Berlin

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Veranstaltungs- und Raumplan

 

 

Führungen
Kuratoren-Führungen am 6. April, 4. Mai und 1. Juni 2011, 18:00 Uhr
Gruppenführungen nach Anmeldung

 

 

 

Niederösterreich, Landschaft zwischen Kirchberg und Trattenbach, 2010
(Film: Jan Drehmel)

 


 

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