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Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.5.2011
„Die Qual der Lust zu lieben. Grammatik der Gefühle und Gedanken“
Von Helmut Mayer
[…] Die Berliner Schau erspart sich deshalb auch klug, ihren Helden psychobiographisch entschlüsseln zu wollen, sondern versucht nicht ohne Geschick, einige Facetten seiner Lebens- und Denkwege mit Bildern und Textzeugnissen aufscheinen zu lassen. Schon in der kleinen Galerie der Anreger und Freunde kann man auf manchen schönen Fund aus dem Cambridger Wittgenstein-Archive und dem Brenner-Archiv in Innsbruck stoßen. […] Nur von Text zu Text muss man sich aber beileibe nicht hangeln, denn zu sehen sind auch eine Fülle von Fotografien, von frühen Familienbildern bis zu späten Porträts. Zudem kann man sich ein Album auf dem Videoschirm aufblättern lassen, in dem Wittgenstein Fotos von Verwandten, Freunden und sich selbst arrangierte.
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Süddeutsche Zeitung, 10.5.2011
„Von der Tweedjacke kann man sprechen“
Von Nicole L. Immler
Der Titel ‚Verortungen eines Genies’, ist bereits ein wirksamer Widerspruch, denn ein Genie zeichnet sich gerade durch die Aura der Differenz und Singularität aus. Doch nicht die Auratisierung, sondern der Dialog ist das Prinzip der Berliner Ausstellung. […] Durch die Kooperation mit dem Wittgenstein-Archiv in Cambridge und dem Brenner-Archiv in Innsbruck kann die Ausstellung mit bemerkenswerten Originalen (seiner Tweedjacke!), eindrucksvollen Fotos und einigen Schlüsselbriefen der Wittgenstein-Biographik aufwarten. […] Die postmodern anmutenden Lebensentwürfe von Wittgenstein (Ingenieur, Volksschullehrer, Architekt, Philosoph...) erzählen die Kuratoren unter dialektischen Leitmotiven: Sinnlichkeit und Askese, Sprechen und Schweigen. Einige der philosophischen Begriffe werden dabei in anregende Medieninstallationen übersetzt. [weiterlesen]

 

Haaretz, 13.5.2011 / 29.4.2011
„Monk, mystic, mechanic“
By Avner Shapira

At the entrance to the exhibition, a series of self-portraits of Wittgenstein, taken in 1922, are screened in a continuous loop. His changing expressions allude to the exhibition's aim – exposing the many facets of his personality. "On the 60th anniversary of his death, we wished to sketch character by means of observation not only of his pioneering theories, but also of his family, the culture from whence he came, the historical and intellectual sources that influenced him, his social connections and the many places that he lived," says Kristina Jaspers, the exhibition's co-curator and the co-editor of the book of the same title (with Jan Drehmel ). [weiterlesen]

תערוכה חדשה בברלין על הפילוסוף לודוויג יוזף יוהאן ויטגנשטיין
מאת אבנר שפירא ברלין
הקשרים הסבוכים עם בני משפחתו הווינאית, התאבדותם של שלושה מאחיו, יחסו האמביוולנטי למוצאו היהודי וניסיונותיו להסתיר את ההומוסקסואליות שלו - כל אלה נבחנים בתערוכה המוצגת בברלין לזכר אחד מגדולי הפילוסופים במאה ה-20, שהלך לעולמו היום לפני 60 שנה. [weiterlesen]

 

Siegessäule, 19.04.2011
„Ludwig Wittgenstein zwischen Knäckebrot und Schokotorte“
Von Beatrice Behn
„Sagen Sie ihnen, dass ich ein wundervolles Leben gehabt habe.“ Mit dieser Nachricht an Freunde und Verwandte starb im April vor 60 Jahren einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts: Ludwig Wittgenstein. Das Schwule Museum widmet ihm nun eine Ausstellung, die versucht Wittgenstein als Mensch, aber auch sein Werk ganzheitlich zu verorten. [...] Wittgensteins philosophisches Werk entrollt sich in den einzelnen Ausstellungsstationen stets verquickt mit seiner Lebenssituation. Seine Tagebücher zeichnen einen von seinen Gedanken und Begierden Gequälten, der auch mit seiner Homosexualität und der Diskrepanz zu seiner Moralvorstellung oft haderte. [...] Die zahlreichen Exponate, die Medieninstallationen und angeführten Beispiele, die Wittgenstein selbst zum Erklären seiner Theorien nutzte, machen die Einführung in die schwierige Materie unterhaltsam. [...] [weiterlesen]

 

Tagesspiegel, 29.3.2011
„Der Bauch des Philosophen“
Von Marianna Lieder
Das Schwule Museum in Kreuzberg ehrt den Philosophen zum 60. Todestag mit einer Ausstellung zu Leben und Werk. Der Titel „Wittgenstein. Verortungen eines Genies“ ist zunächst wörtlich zu verstehen. Große Schwarz-Weiß-Fotos dokumentieren die räumliche Mobilität des 1889 in Wien geborenen Meisterdenkers. [weiterlesen]

 

Berliner Zeitung, 24.3.2011
„Knoten im Denken“
Von Dirk Pilz
"Verortung eines Genies" heißt diese akribisch vorbereitete Ausstellung. Es ist ihr Bestes, dass sie Wittgenstein weder verklärt noch vereinseitigt. Sie legt Pfade durch Leben und Werk - und verortet ihn als einen Widerspruchsmensch. [...] Mit Wittgenstein wird man nicht fertig. Aber man kann jetzt eine Ausstellung besuchen, die bestens geeignet ist, einen Denker in seiner Vielfalt erfahrbar zu machen. [weiterlesen]

 

Deutschlandradio Kultur, 17.3.2011
„Eine schillernde Figur“
Von Gerald Beyrodt
Inwieweit philosophische Werke sich aus biografischen Tatsachen speisen, lässt sich zwar nicht abschließend klären. Doch die Ausstellung legt nahe: Wittgensteins Leben und Werk greifen tatsächlich ineinander. Er verschweigt seine jüdische Herkunft und seine Homosexualität und lotet ein Leben lang die Grenzen der Sprache aus. [weiterlesen]
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Queer, 16.3.2011
„Wittgenstein im Schwulen Museum“
Von Carsten Weidemann
Anlässlich des bevorstehenden 60. Todestages Wittgensteins widmet ihm das Schwule Museum Berlin eine umfangreiche kulturhistorische Ausstellung, die am 17. März 2011 eröffnet wird. Leben und Werk Wittgensteins werden bewusst gemeinsam betrachtet. […] Hinweise auf seine Homosexualität, seine Lebenspartner und emotionale Krisen [wurden] seriös und sinnvoll in die Ausstellung integriert. [weiterlesen]

 

 

London, Guy’s Hospital, 2010 (Film: Jan Drehmel)

 

 

 

 

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